Grüne Projekte

Grüne Projekte

Düngungs-Bewässerungs-Recycling-System

Der ganze Hof läuft auf 100% Hydrokultur-Betrieb und recycelt somit 100% seiner Bewässerung.Das Recycling-Verfahren hilft dem Unternehmen, mehr als 50% seines Wasser- und Düngerverbrauchs einzusparen. Um sicherzustellen, dass das Wasser immer wieder sauber und rein ist, wird das Verfahren der UV-Behandlung und H2O2 Injektion genutzt. Auf diese Weise wird keinerlei Dünger an die Umwelt abgegeben und Red Lands Roses verschmutzt in keinster Weise das Grundwasser.

Integrated Pest Management (IPM)

Red Lands Roses Ltd ist einer der wenigen Marktführer im Bereich der Schnittblumen, der ökologisch intelligente Landwirtschaft betreibt, da die gesamten 23 Ha der Blumenproduktion unter dem Integrated Pest Management (IPM)-Ansatz angebaut werden.

Integrated Pest Management (IPM) ist ein effektiver und umweltfreundlicher Ansatz zur Schädlingsbekämpfung, der auf einer Kombination von gesundem Menschenverstand und umweltfreundlichen Techniken beruht. IPM-Programme verwenden aktuelle und umfassende Informationen zu den Lebenszyklen der Schädlinge und deren Interaktion mit der Umwelt. Diese Informationen, in Kombination mit den verfügbaren Schädlingsbekämpfungsmitteln, werden verwendet, um Schädlingsbefall mit den sparsamsten Einsatz, und mit möglichst geringer Gefährdung von Personen, Eigentum und der Umwelt zu realisieren.

Nicht alle Insekten, Unkrautarten und andere lebende Organismen müssen kontrolliert werden. Viele Organismen sind harmlos, einige sogar nützlich. IPM-Programme überwachen Schädlinge und identifizieren sie genau. Diese gemeinhin als "IPM Scouting" bezeichnete Möglichkeit verhindert, dass falsche oder unnötige Pestizide verwendet werden. Als ersten Schritt der Schädlingsbekämpfung verwalten IPM-Programme die Ernte um eine Bedrohung durch Schädlinge zu verhindern. Beispielsweise wird eine resistente Rosensorte ausgewählt und so ein pestizidfreier Anbau ermöglicht. Es gibt eine enorme Vielfalt an biologischen Bekämpfungsmitteln zur Kontrolle von diversen Rosensorten wie zum Beispiel:

  1. Phytoseiulus persimilis gegen rote Spinnmilben
  2. Amblyseius cucumeris gegen Fransenflügler
  3. Trichoderma asperellum gegen Wurzelkrankheiten
  4. Bacillus subtilis gegen verschiedene Pilzkrankheiten an den Blättern
  5. Metarhizium anisopliae gegen Fransenflügler
Diese Verfahren zur Kontrolle des sind sehr effektiv und kostengünstig und stellen außerdem kein Risiko für Mensch und Umwelt dar.

Unser Biotop

Das Unternehmen verfügt über ein Biotop, um das Abwasser wieder aufzubereiten. Das System besteht aus verschiedenen Bereichen: als erstes einem Kiesbett, als zweites verschiedene Pflanzen – zusammen werden alle schwebenden Teilchen herausfiltert und so das Wasser von Schadstoffen reinigt. Das Feuchtgebiet ist eine wirtschaftlich und ökologisch sehr effiziente Methode zur Reduzierung aller Schadstoffe auf ein akzeptables ökologischer Niveau. Der letzte Bereich wird durch lebende Tiere wie Frösche, Fische, Vögel oder andere Wassertiere bewohnt. Nach der Reinigung wird das Wasser in der Farm wiederverwendet oder in die Umwelt zurückgegeben. Regenwasser wird ebenfalls auf den Dächern der Gewächshäuser gesammelt, gespeichert und zur Bewässerung genutzt. Unser Wasser-Management ist äußerst effizient und hat den MPS A Standard (Umwelt) erhalten.

Unser Baum-Projekt

Red Lands Roses steht zu seinem Wort, der Umwelt wieder Leben einzuhauchen. Aldric Spindler, Executive Director, hilft persönlich den Mitarbeitern von Red Lands Roses bei der Anpflanzung von Bäumen auf dem Bauernhof in Ruiru während der Regenzeit.

Mittlerweile organisiert Red Lands Roses jedes Jahr eine Bepflanzung der Umgebung des Anbaugebiets. Alle Mitarbeiter der Farm sind beteiligt: Jeder bekommt einen Baum und ein Schild mit seinem Namen. Diese umweltfreundliche Aktion ist auch Teil der Landschaftspflege auf unserem insgesamt 52ha großen Gebiet. Laut unserem Forstwirtschaftsplan haben wir einheimische Pflanzen wie Jackfrucht, Wasserbeere, Meru Eiche, roten Stinkwood-Baum, Markhamia und zwei Exoten gepflanzt: rosa Eukaliptus und Seideneiche. Neben den Gewächshäusern bilden die Bäume einen Windschutz und tragen zur Verringerung der Bodenerosion bei.
"Das ist mein Baum.", sagt Christopher, ein Mitarbeiter, stolz und zeigt auf seinen Namen auf dem Schild. "In wenigen Jahren wird er größer sein als ich und länger hier sein als ich wird er auch. Ich werde etwas auf diesem Land hinterlassen haben." Einen Baum zu pflanzen ist nicht nur ein Schritt zur Bekämpfung der Klimaerwärmung, sondern auch ein Symbol des Lebens.

Kompost

Wie in allen Betrieben dieser Welt, fällt auch auf unserer Farm täglich grüner Abfall an. In unserem Bestreben, etwas Nützliches aus allen Ressourcen zu machen, also auch aus Abfall, werden täglich das anfallende Laub und die Reste der Rosenpflanzen zerkleinert und auf einen dafür vorgesehenen Kompost gebracht.

Dieser grüne Abfall wird in kohlensäurehaltige und feuchte Schichten gestapelt und über vier bis sechs Monate entsteht ein natürlicher Kompost. Diese äußerst fruchtbare Biomasse wird dann für unsere "shamba", den Garten der Farm, in dem Gemüse biologisch angebaut wird, verwendet oder an benachbarte Kaffee- oder Gemüsebetriebe verkauft. Alle Erlöse gehen an die Red Lands Roses Wohltätigkeitsgesellschaft.

Blumen Transport System

In 2011 hat Red Lands Roses sich entschieden in ein Kabeltransportsystem zu investieren und war damit eine der ersten Rosenfarmen mit einem solchen System. Das traditionelle, motorisierte System wurde abgeschafft, und somit jeglicher Form von Verschmutzung ein Ende bereitet. Es wurden in jedem Gewächshaus Kabel installiert, deren Weg in die Vorkühlkammer führen.

Dies hat nicht nur die Transporte der Rosen aus den Gewächshäusern nach der Ernte zu den Kühlhäusern logistisch verbessert, sondern auch die Qualität der Blumen verbessert. Die Zeit bis die Blumen sich im Wasser befinden, wurde auf weniger als vier Minuten reduziert und es dauert weniger als 20 Minuten bis in den gekühlten Bereich. Dies führt insgesamt zur angesprochenen Qualitätsverbesserung der Rosen.

Phyto Beneficial Insects Production Unit

Bei Red Lands Roses haben wir in die biologisch nützlichsten Insekten gegen rote Spinnenmilben investiert: Phytoseillus persimilis. Im ersten Schritt werden französische Bohnenpflanzen angebaut und durch Spinnmilben infiziert. Dann werden Phytroseilus persimilis eingeführt, die sich nach kurzer Zeit vermehren. Nach ein paar Wochen werden die Insekten eingesammelt und auf die infizierten Stellen der Rosen gesetzt. Die Phytoseillus eliminiert die Spinnenmiblen dann in wenigen Tagen.

Unser Schaf-Projekt

Die Idee kam uns eines Tages ganz plötzlich: wir sollten wirklich aufhören viele Stunden mit dem Schneiden von Gras zu verbringen und dabei viel Gas und Öl zur Aufrechterhaltung unserer Farm zu verschwenden. Warum nutzen wird nicht ein paar Schafe als Teil unserer grünen Projekte? Sie würden über das Gelände streifen und sich von dem Gras ernähren.

Das Projekt begeistert alle Mitarbeiter und mittlerweile hat unsere Schafsherde nun schon eine Größe von 50 Tieren. Sie grasen friedlich täglich unter der Aufsicht eines Schäferhundes, welcher sie von einem Ort zum anderen bewegt und verhindert, dass sie eines der Gewächshäuser betreten.